Unsere Geschichte


Die Anfänge

Zu Beginn war die Liebe zur Musik...

Und zwei gelangweilte Teenager, die sich in genau dem selben Kellerloch zusammenfanden, in dem wir auch heute noch proben. Sibbi, der zuvor seinen Job als Schlagzeuger in einer kleinen Coverband an den Nagel gehängt und mit dem Gitarrespielen angefangen hatte, und Gray, ehemals Sänger selbiger Kapelle und nun auf der Suche nach einer neuen Freizeitaktivität im musischen Bereich. Da sich Beide vom Covern bereits geschriebener Stücke distanzieren wollten, begannen sie bald mit der Komposition eigener Lieder auf einfachem Hau-Ruck-Punk-Niveau. Drei Akkorde braucht der Mensch!

In Ermangelung eines Bassisten kaufte Gray das Instrument ihres ehemaligen Cover-Band-Bassers ab und erlernte das Spielen des Tiefdruckföns unter der Anleitung seines Gitarristen. Die Rolle des Schlagzeugers übernahm ein damaliger Klassenkamerad.

So aufgestellt und unter dem Namen 'Standardabweichung' verkehrend ging es dann zu ihrem ersten, großen Auftritt: Ihrer eigenen Realschulabschlussfeier.

Noch nie war Punk so smart


Langsam verlieren wir den Brave-Jungs-Look

Von Gig zu Gig lernen wir mehr

Die ersten Jahre

Da standen wir also:

Drei blutjunge Musiker ohne viel Erfahrung im Songwriting aber mit unserem ersten Auftritt vor über 200 Menschen in der Tasche. Natürlich fühlten wir uns wie die Größten!

Leider holte uns der anstrengende Bandalltag bald wieder zurück auf den Boden der Tatsachen, denn ohne Konzerte ist selbst die enthusiastischste Band schnell gelangweilt und verliert ihre Ziele aus den Augen. Zudem fanden wir heraus, dass unser damaliger Bandname bereits an eine Band aus Augsburg vergeben war und wir mal wieder ohne passenden Namen dastanden.

So ging es also los mit dem ewigen Anschreiben der Veranstalter, den regelmäßigen Proben und der Suche nach einem neuen Bandnamen.

Dieser fand sich schließlich durch Zufall bei der Betrachtung von Sibbis kleinen Zimmerpalme und einem Gespräch mit seinem Onkel, der ihn auf das altenglische Wort 'Snotty' aufmerksam machte. Einen kurzen Anruf bei Gray später und 'Snotty Holly' war geboren.

Zu unserer eigenen Schande müssen wir jedoch gestehen, dass wir im Bereich Booking damals sehr nachlässig waren und deshalb auch nicht so häufig auf der Bühne standen, wie wir es uns selbst gewünscht hätten.

Dennoch kam doch irgendwie einiges an Konzerterfahrung zusammen. Wir rockten in ein paar Jugendzentren in der Umgebung und auch gerne unplugged auf Geburtstagsfeiern von Freunden, was uns zumindest im kleinen Kreis ein wenig bekannter machte.

So richtig rund ging es aber erst mit der Anstellung eines neuen Schlagzeugers:

Joschi trat in unser Leben und mit ihm veränderte sich die Band grundlegend.


Der Neue

Viele Legenden ranken sich um den Tag, an dem Joschi zu Snotty Holly stieß. Manch einer behauptet, wir hätten ihn in einem Ü-Ei versteckt am Straßenrand gefunden, doch das ist natürlich absoluter Quatsch. Auch die Theorie mit dem bunten Drachen und dem fliegenden Teppich trifft so nicht wirklich ins Schwarze. Es sei jedoch gesagt, dass nach einer ersten gemeinsamen Probe sämtliche Parteien mehr als zufrieden waren.

Der neue Schlagzeuger brachte frischen Wind in die alten, ausgeleierten Songs und beteiligte sich aktiver am Songwriting wie sonst niemand vor ihm.

Kaum drei Wochen nach seinem offiziellen Einstieg in die Band ging es dann auch schon auf unser erstes, gemeinsames Konzert in einer kleinen Kneipe mit gerademal drei gemeinsamen Proben zur Vorbereitung. Kaum war der letzte Ton des Abends verklungen wussten wir alle: Das war der Beginn einer wunderbaren Geschichte!

Dank Joschis Einfluss und Sibbi und Grays neu entfachtem Eifer ging es mit uns frisch gestärkt weiter. Bald schon wurden die ersten Interviews gegeben und die Auftritte vor Publikum wurden auch immer mehr. Nach zwei Jahren des gemeinsamen Schaffens beschlossen wir, mehr Geld in die Band zu stecken und unsere vier besten Songs professionell im Studio aufnehmen zu lassen.

Der erster Gig mit neuer Besetzung


Sibbi bei der Arbeit

Im Studio

Nach einem recht knackigen Auftritt in Augsburg trat eines Tages ein junger Mann an uns heran, der sich als Mitgründer eines kleinen Tonstudios namens L.O.C.H.-Entertainment ausgab und uns ein Angebot machte, das wir nicht abschlagen konnten.

Kurz und knapp: Einen Monat später saßen wir in einem gemütlichen Tonstudio in der Nähe von Dinkelscherben und hämmerten unsere vier besten Stücke in die Apple-PCs der Eigentümer. Viel Blut, Schweiß und Lachtränen flossen in die Produktion der Songs: Drunk girl, Making love, Sin against god und Cat on the roof. Die Arbeit war erfrischend neu und brachte eine gehörige Portion Spaß.

Nur unserem Produzenten Benni hingen die Songs nach dem Mastering mit der Zeit so ziemlich zum Hals raus. Doch wie unser Benni nunmal ist, nahm er auch das mit der für ihn typischen Menge an Humor.

Joschi und Gray hecken doch was aus!

Benni unterweist Sibbi in die Benutzung einer Telecaster


Snotty Holly heute

Nachdem wir nun auch unseren Studioaufenthalt erfolgreich hinter uns gebracht haben und unser erstes Album veröffentlicht wurde geht es weiter im Programm. Zum Leidwesen unserer Geldbeutel entstehen bereits die ersten neuen Songs, mit denen wir bald wieder ins Studio schlüpfen wollen. The show must go on...

Positiv in unsere Bandzukunft blickend bedanken wir uns bei all Jenen, die uns auf unserem bisherigen Weg unterstützt haben!

DANKE

 

Snotty Holly